Agnes Palmisano: „In Wien gibt’s keine Basis“

„Man könnte fast glauben, es ist in der Wiener Seele verwurzelt, dass man sich für das Eigene geniert.“ Die Sängerin Agnes Palmisano über die vernachlässigte Kunst des Dudelns, die Wiener Ursuppe, Lehrerdasein, Heurigenmusik und warum sie doch nicht Politikerin wurde.

 

Agnes Palmisano: Der Name klingt eher nach großer Oper als nach Wiener-Lied-Gut. Und auch sonst passt bei Ihnen kaum etwas ins Wiener-Lied-Klischee. Als ordentliche Wiener-Lied-Sängerin hatte man eine schwere Kindheit in den entan Gründ, aber bestimmt nicht die einer Diplomatentochter in Moskau, hat auf der Schule des Vorstadtlebens singen gelernt, aber sicher nicht an der Wiener Musikuniversität. Wie viel Wiener-Lied-Wien steckt in Ihnen?

Wahrscheinlich ist das Ganze eh ein großer Irrtum, und ich sollte große Oper singen. Das mit der Wiener Musik ist mir passiert. An der Wiener Musikuniversität gab es ein Seminar mit Wiener Musik, das habe ich eigentlich zwangsweise besucht, man muss ja eine bestimmte Anzahl an Fächern belegen. Roland Neuwirth hat einen Dudler mitgehabt, den hab ich gesungen, bei der Abschlusspräsentation dieses Seminars hat mich das Wiener Volksliedwerk vom Fleck weg geholt zu einem „Wean-hean“-Nachwuchssingen, und von dort aus hatte ich das Glück, immer weiter engagiert zu werden. Dazu kommt: Ich bin nicht so ein ganz eindeutiger Stimmtyp, bei dem man sofort sagt, ah, das ist die Soubrette, oder das ist die lyrische Sopranistin. Ich bin immer ein bisserl dazwischen gewesen. In der Wiener Musik waren diese Fragen nicht mehr wichtig. Ich hatte erstmals das Gefühl, ich muss nicht irgendwelche Klischees erfüllen, ich kann einfach meine Stimme entdecken. Wenn man im Opernbetrieb anfängt, muss man möglichst gut in ein Schubladerl passen, muss möglichst leicht austauschbar sein, damit der Zuschauer gar nicht merkt, singt jetzt die X oder die Y. Und das ist bei mir charakterlich nie drin gewesen.

Spezifikum jeder Volkskunst ist doch der Boden, auf dem sie wächst. Und der ist lokal und sozial definiert. Ihre Eltern stammen aus Kärnten und Salzburg, aufgewachsen sind Sie jenseits der Wiener Stadtgrenzen in – wie man so sagt – gehobenen Verhältnissen. Kurz: Sie sind eine Zuagraste und eine Bessere.

Ja, aber ich bin in Wien geboren, immerhin. War aber danach nur ein Jahr da.

Woher holen Sie sich das Bodenständige?

Die Menschen, die wirklich von hier kommen, waren so nett, mich zu integrieren. Roland Sulzer, einer meiner Akkordeonisten, der damals mit der Dudlerin Trude Mally noch gespielt hat, hat mich einfach zu ihr mitgenommen, und sie hat mich akzeptiert. Auch die anderen alten, traditionellen Wiener-Lied-Spieler, die Ursuppe, haben mich sicherlich deswegen aufgenommen, weil ich da mitgegangen bin.

Wer ist die Ursuppe für Sie?

Zum Beispiel Kurt Girk, Rudi Koschelu, Fredi Gradinger oder auch Karl Hodina. Natürlich gehörte ich da zunächst einmal nicht hin, das war eben eine Sache der Integration. Ich habe meinen Mann übrigens nicht geheiratet, weil er Heurigenwirt ist, das war ein Zufall. Aber es trifft sich sehr gut, denn selbstverständlich ist ein Heuriger der Ort, an den die Musik traditionellerweise passt und auch wieder hinkommen sollte, vorausgesetzt, man schafft es, die Zuhörkultur wieder zu etablieren, die im 19. Jahrhundert geherrscht hat, und nicht, wie es sich in den Fünfzigerjahren eingeschlichen hat, dass man Musiker als Radioersatz missbraucht.

Sängerin wurden Sie erst im zweiten Bildungsweg. Am Anfang stand die Ausbildung zur Sonderschullehrerin. Woher kam das Interesse für dieses Berufsfeld?

Das kam aus dem dringenden Bedürfnis, die Welt zu verbessern. Singen war immer schon meine Leidenschaft, aber es war so etwas Alltägliches und so etwas Natürliches. Dennoch: Eigentlich wollte ich nach der Matura Gesang studieren, aber ich habe ein freiwilliges soziales Jahr eingelegt, und das ist ganz stark eingefahren bei mir. Die Auseinandersetzung mit der Sonderpädagogik hat mir menschlich sehr viel gebracht; und wenn man davon ausgeht, dass Stimme und Persönlichkeit irgendwie zusammenhängen, dann war das auch für meine Stimme eine wichtige Zeit.

Was hat die Sängerin von der Sonderschullehrerin gelernt?

Ich habe meine Magisterarbeit über Gesangspädagogik mit behinderten Kindern geschrieben. Im Zuge meines Gesangsstudiums habe ich nämlich sehr intensiv angefangen, mit den Kindern auch musikalisch zu arbeiten, und wir haben erstaunliche musikalische Projekte auf die Beine gestellt, haben beispielsweise im „Dschungel“ Vorstellungen gespielt. Das Schöne an der Arbeit mit behinderten Kindern ist, dass es nur einen ganz direkten menschlichen Kontakt gibt oder keinen, der Kontakt läuft nicht über irgendwelche Codes oder Verhaltensregeln oder Floskeln. Man begegnet einander auf einer sehr unmittelbaren Ebene, auf der Sprache nur ein sehr nebensächlicher Teil der Kommunikation ist, auf der aber über Klänge, über Musik, über die Art, wie rhythmisch man spricht, unendlich viel passiert. Oder es bleibt jede Kommunikation aus.

Womit wir beim altbekannten Lied von der Musik als Sprache der Gefühle wären.

Natürlich sagt man immer, dass Musik berührt, aber für mich bedeutet Singen tatsächlich eine massiv emotionale Manipulation der Zuhörerschaft, etwas sehr Mächtiges. Singen ist erst dann befriedigend, wenn man sich nicht mehr auf die Töne, auf die Noten, auf die Rhythmen konzentrieren muss, sondern wenn man auf die emotionalen Subtexte, die da einkomponiert sind, aufsteigen und auf ihnen mitschwimmen kann. Deswegen geht man ja auch in ein Konzert oder in die Oper, man will auf eine emotionale Reise mitgenommen werden, man will aussteigen von da, wo man ist, und so, wie man in der Schule sagt, man muss die Menschen dort abholen, wo sie stehen, so ist es auch beim Singen. Ich versuche, jede Publikumsgruppe als Energiemasse einmal zu fassen, zu schauen, wo sind die, und dann gehen wir gemeinsam auf eine musikalische Reise. Und wenn ein Konzert gut war, dann sind am Schluss alle irgendwie verändert.

Derzeit sind Sie als Lehrerin karenziert. Werden Sie an Ihre Schule zurückkehren?

Ich glaube, ich widme meine erzieherischen Energien lieber meinem Kind und versuche, Familie und Gesang unter einen Hut zu bringen, aber das ist noch nicht entschieden. Kalt lässt mich das Thema jedenfalls nicht. Ich unterrichte gerne, und ich werde immer unterrichten, egal ob behinderte Kinder oder nicht behinderte Kinder oder Lehrer oder Menschen, die mit ihrer Stimme irgendetwas in ihrer Freizeit machen wollen. Ich setze mich gerne mit Menschen auseinander auf einer Ebene, wo es darum geht, Impulse zu geben, damit jemand etwas Neues für sich entdecken kann. Das ist für mich Unterricht. Das im Schulsystem zu verwirklichen ist allerdings schwierig.

Warum?

Man hat stets das Gefühl, alles ist zu wenig.

Von den Ressourcen her, von den Strukturen her, vom Personal her?

Das definiert, glaub ich, jeder für sich anders. Für mich ist das, was von einem Lehrer in der Zeit, in der er anwesend ist, gefordert wird, unmenschlich, gemessen an dem Aufwand, den man eigentlich treiben müsste, um mit diesen Kindern effizient arbeiten zu können. Andere würden vielleicht sagen, ich hab zu wenig Material, das habe ich nie so erlebt. Aber ich kenne nur wenige Lehrer, die sich nicht in irgendeiner Form am Rande des Burn-out bewegen.

Wie weit stimmt Ihr heutiges Leben hier in einem Grinzinger Heurigen mit dem überein, was sich Ihre Eltern für ihre Tochter einmal vorgestellt haben?

Ich habe zu meinen Eltern ein sehr gutes Verhältnis. Jetzt aktuell helfen sie mir auch viel in der Kinderbetreuung. Aber nicht einmal ich selber hätte mir je vorstellen können, dass mein Leben irgendwann so wird. Wenn Sie meinen Vater gefragt hätten, als ich 16 war, hätte er sich vielleicht gewünscht, dass ich Jus studiere und eine politische Laufbahn einschlage.

Dazu waren Sie doch auf bestem Weg als niederösterreichische Landesschulsprecherin.

In diesem einen Jahr hab ich ganz klar gesehen, dass Politik nichts für mich ist. Ein Beruf, in dem es in erster Linie ums Reden und ums Politikmachen geht, das schied für mich danach aus. Das konnte in meinem Verständnis nichts Befriedigendes oder Zielführendes sein. Ich kann zwar gut reden, aber ich halte das Reden für ein sehr entbehrliches Ding im Vergleich zu anderem. Nur mit Reden allein wird man die Welt nicht verändern.

Womit sonst?

Ich hab meine Berufswahl eben zunächst in Richtung Sonderpädagogik entschieden, weil man im unmittelbaren Umgang mit Menschen, vor allem auch mit benachteiligten Menschen, subjektiv etwas erreichen kann. Vielleicht nur bei ganz wenigen, aber global gelingt es einem sowieso nicht, egal, welchen Beruf man wählt. Mit der Zeit habe ich allerdings gesehen, ich kann nur glücklich sein, wenn ich singe. Die Möglichkeit, vor einem Publikum zu singen und dafür auch noch Geld zu bekommen, das ist für mich der optimale Lebenszustand. Alles andere ist nicht so wichtig, ob ich außerdem noch unterrichte, als Sonderschullehrerin oder als Gesangspädagogin, oder nicht . . . Ich kann daneben vieles tun und Kinder haben und Kinder erziehen, aber ich könnte nicht einmal zugunsten meines Sohnes auf das Singen verzichten. Mein Mann weiß das, ich weiß das zum Glück auch, wir versuchen es erst gar nicht, ich wäre todunglücklich.

Womit wir bei Ihrer augenblicklichen Kernkompetenz wären: der wienerischen Variante des Koloraturgesangs, dem Dudeln. Was interessiert Sie daran?

Zum einen ist das eine sehr lustvolle Art, mit der Stimme umzugehen, ich kann das nur jedem empfehlen, der sich überlegt, singen zu lernen, weil von Anfang an nicht versucht wird, die Stimme zu limitieren. Es geht erst einmal darum, die Stimme in ihrem ganzen Umfang, über alle Register, nutzbar zu machen. Johann Schrammel schreibt über die „Weana Tanz“, also über diese Art der Wiener Melodien, dass sie von ihrem Charakter her wie ein Kind sind: Sie sind einmal jauchzend und hoch und lustig und im nächsten Moment tief, schmollend, im Keller. Diese Bandbreite nicht nur von hohen und tiefen Tönen, sondern auch der Höhen und Tiefen im Leben auszukosten, das ist wunderbar. Die andere Komponente, um die es mir beim Dudeln geht, das ist die historische Seite. Dass es da im 19. Jahrhundert eine wesentliche Gesangstechnik in Wien gab, die heute historisch vollkommen vernachlässigt wird. Man kann in Wien Musik und Gesang studieren, und man hört überhaupt nichts über Wiener Musik. Trotzdem ist genau diese Wiener Musik eine Wurzel, aus der unsere heilige Wiener Musik, Schubert, Strauss et cetera, herkommt. Und ich finde es ungeheuerlich, dass das so missachtet wird.

Meine Initiation in die Kunst des Dudelns brachte das Wunschkonzert im Regionalradio meiner Kindheit. Da war so gut wie täglich die legendäre Maly Nagl zu hören, und ich gestehe, mir hat es damals meine kindlichen Ohren umgedreht, und aus meinem elterlichen Vorstadtumfeld ist mir noch das herbe Verdikt in Erinnerung: De dudelt wieder was zsamm.

Ich weiß nicht, warum, aber es gibt in Wien kaum eine ungebrochene Musiktradition. Bei der übrigen Volksmusik ist das anders: Wenn ich an die Steiermark denke, an die vielen jungen Volksmusikensembles, die lernen das von den Eltern, lernen ein solides Handwerk auf ihren Instrumenten und mit ihren Stimmen, es ist auch völlig klar, dass diese Musik überwiegend aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert stammt, das wird gespielt, kein Problem. Manche studieren später Gesang oder ihr Instrument, beherrschen das dann meisterlich, kennen gleichzeitig aber auch die Tradition, aus der sie kommen, und machen dann auf dieser Basis etwas Neues.

Auffallend ist ja, dass es das Wiener Lied sehr viel schwerer hatte als die alpenländische Volksmusik, eine Anverwandlung an die Moderne zu erfahren. Während etwa „Broadlahn“ oder „Attwenger“ schon vor mehr als 20 Jahren ihre neue Sicht aufs Ländlich-Sittliche vorstellten, blieb die Auffrischung des Wiener Lieds lange Zeit eine Soloveranstaltung Roland Neuwirths und seiner Extremschrammeln.

Nehmen Sie „Attwenger“: Hans Peter Falkner kann sich jederzeit mit seinem Vater auf die Bühne stellen und jodeln, steht ungebrochen in der Tradition, auch wenn er dann gemeinsam mit Markus Binder als „Attwenger“ etwas Neues macht. Die wissen, wo die Basis ist. In Wien gibt’s keine Basis. In Wien gibt’s einen Untergrund an traditioneller Musik, die kommt auch aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert, aber die ist heute verpönt. Und wenn sich junge Musiker, die aus Wien kommen, auseinandersetzen wollen mit ihren Wurzeln, dann geht das nur über Umwege. Als ich mit dem Dudeln angefangen habe, gab es nur mehr die Trude Mally, und die war 70. Alles andere hat sich in historischen Aufnahmen abgespielt von Menschen, die mehr als 20 Jahre tot waren. Man könnte glauben, es ist womöglich in der Wiener Seele verwurzelt, dass man sich insgeheim für das Eigene geniert. Ich weiß es nicht. Ich finde es nur sehr schade.

Immerhin: Im Augenblick erleben wir eine kleine Wiener-Lied-Renaissance mit mittlerweile gut eingeführten Festivals wie „Wean hean“, „Wien im Rosenstolz“ oder „Schrammelklang“ im Waldviertler Litschau. Ich frage mich nur: Welches Publikum erreicht man damit? Ist das noch das „Volk“, sind das noch die sogenannten kleinen Leute, die einer Maly Nagl zugehört haben, oder sind das ein paar Feingeister, die sich zwischen getrüffeltem Lammcarpaccio und frischen Austern aus der Normandie einen musikalischen Ausflug ins Urige genehmigen?

Ich bin für jedes Publikum dankbar.

Aber hört man Sie bei den Reichweitenplatzhirschen Ö3 und Radio Wien oder auf Ö1?

Wenn man mich im Radio hört, dann auf Ö1.

Womit die Frage eigentlich beantwortet wäre. Kein Volk mehr für die Volkskultur?

Ich sehe das so: Platin hab ich zwar noch mit keiner meiner CDs erreicht – aber es hat sich noch jede CD gut selbst finanziert. Das ist schon was. Wir, die wir uns mit Wiener Musik beschäftigen, müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir Nischenprodukte sind. Allerdings bin ich kein bisserl mehr Nischenprodukt als jede klassische Sängerin. Nur in einer anderen Nische. Die klassische Musik kämpft ja auch. Was da für Überlegungen angestellt werden, wie man Kindern die Klassik näherbringen könnte, und dann passiert in der Auseinandersetzung mit der Musik erst wieder nix. Musik ist aber etwas, das muss man machen, damit man das lernt. Und machen, sich damit auseinandersetzen, schwitzen und gelegentlich auch frustriert sein, das muten sich immer weniger zu. Musik nur zu konsumieren – ich weiß nicht.

Wie ist das in Ihren Dudel-Workshops: Ist da Ihr Klientel überwiegend so jung wie Sie, also in den Dreißigern, oder eher in meiner Altersgewichtsklasse, 50 plus?

Die meisten sind eher älter. Es gibt offenbar eine magische Grenze, hat man die überschritten, fängt man an, sich für Wiener Musik zu interessieren: Die liegt deutlich über dem Alter, in dem ich mich befinde.

Was treibt die Menschen an, die in Ihre Workshops kommen?

Es gibt Leute, die haben von Wiener Musik keine Ahnung, sondern finden es spannend, sich mit ihrer Stimme auf spielerische Art zu beschäftigen. Und dann gibt es die, die dieses magische Alter erreicht haben und eine Liebe zu dieser Musik entwickeln. Manchmal ist es auch eine Mischung. Wichtig ist ja für jeden Menschen, dass er etwas findet, was ihn lockt und herausfordert. Was es genau ist, das ist nicht so wichtig. Warum gehen Leute Marathon laufen? Da gibt es auch 100.000 verschiedene Gründe, wichtig ist nur, dass man sich einmal in der Woche motiviert und die Schuhe anzieht und laufen geht.

Sie sind Mitte 30, singen primär Wiener Lieder und sind seit einem Jahr auch Mutter. Wo sind Sie in zehn Jahren?

Wenn ich mir etwas wünschen könnte: Ich würde gern mehr Musiktheaterproduktionen machen. Ich glaube, ich kann die Klassik mittlerweile um etwas Wesentliches bereichern: dass die Lebendigkeit, der Witz, die im Wiener Lied stecken, auch in dieser anderen Musik stecken dürfen.

Gibt es da eine Lieblingspartie?

Die Mozart-Hosenrollen zum Beispiel. Aber darüber spekuliere ich nicht so gern, denn was wirklich funktioniert, merkt man erst, wenn man es macht. Im Übrigen hoffe ich, dass alles gut weitergeht. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man eh nicht planen. Die passieren einem. Glaub ich. Wenn das Leben so wär, wie ich es geplant hätte, wär es nicht so schön.

 

Wolfgang Freitag, „Die Presse“, „Spectrum“, 2. Juni 2012