Erwin Piplits: „Kein Wort wahr“

„Was soll man von diesem so tollen Europa halten, wenn da ein so absurder Begriff wie ,Kreativwirtschaft‘ auftauchen kann?“ Erwin Piplits über das Theater an sich, sein „Serapionstheater“ im Besonderen, über fahrlässige Krida, das heimische Barbarentum – und warum er nicht mehr 30 sein will. Ein Gespräch. (weiterlesen …)

Gerhard Rühm: Bitte nichts Neues!

„Ich war nie gegen die Tradition, ich war nur gegen Konventionen, die bis zum Gehtnichtmehr verbraucht sind.“ Gerhard Rühm, literarischer Bürgerschreck der Fünfzigerjahre, über Regietheater, Bauernstuben, die Wiener Philharmoniker und heimische Kulturpolitik. (weiterlesen …)

Gustinus Ambrosi: Die Kuh, die Kunst, die Wirklichkeit

Wien II, Scherzergasse 1A: knapp 20 Jahre lang Atelier und Wohnung des Bildhauers Gustinus Ambrosi, weitere 20 Jahre Gustinus-Ambrosi-Museum. Doch demnächst wird Ambrosi aus dem Adresskopf der Anlage verschwunden sein. Anmerkungen zu einem österreichischen Schicksal der anderen Art. (weiterlesen …)

Marilyn à la Oates: Ich & nicht ich

Norma Jeane Baker alias Marilyn Monroe hat es geschafft. Freilich: Dass sie es geschafft hat, das hat wiederum sie geschafft. So weit der wenig bemerkenswerte Sucus aus Joyce Carol Oates’ Monroe-Roman, „Blond“. Bemerkenswert ist hingegen, wie es Oates gelingt, solches auf gut 900 Seiten auszubreiten. (weiterlesen …)

Roland Rainer: Einfach das Richtige

„Net amol ignorieren, das kann man sich auf die Dauer nicht bieten lassen. Ich werde mich immer gegen diese Art Demokratur wehren.“ Roland Rainer über Wiener Planungskabalen, seine Liebe zum Ebenerdigen, über Fernsehen, pannonische Flora, Blauschwarz und Funktionärsbarock. Ein Gespräch zum 90. Geburtstag. (weiterlesen …)

Kurt Schwertsik: Die Welt geht immer aus dem Leim

„Meistens wird geklagt, dass keine Komponistenkollegen in Konzerte mit Neuer Musik kommen. Das liegt daran, dass die genau wissen, was sie erwartet.“ Kurt Schwertsik über Avantgarde, Spaßgesellschaft und den Nutzen des Bartes. Ein Gespräch. (weiterlesen …)

Wolfgang Gasser: „Es nutzt ja nix“

„Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Da fällt Ihnen ja gar nix mehr ein, wenn Sie zufrieden sind. Wolfgang Gasser über seine 40 Burgtheater-Jahre, Bernhard, Peymann und Andy Warhols Suppendosen. (weiterlesen …)