Gerhard Haderer: Sag’s schnell!

„Ich bekenne mich dazu, dass von 20 Zeichnungen nur eine gut ist.“ Der Cartoonist Gerhard Haderer über Kritik und Kritiker, Haderer-Bücher, Haderer-Unterhosen und seine Klausur in Linz. (weiterlesen …)

Walther Reyer: „Lex mihi ars!“

„Manchmal habe ich mir überlegt: Was suchst du da eigentlich? Du Nicht-Philipp, du Nicht-Das und Nicht-Jenes? Das ist jetzt deine Aufgabe?“ Walther Reyer über die TV-Serie „Bergdoktor“, Glück und Ende seines Burgtheater-Lebens und die Kunst des Hosenbügelns. (weiterlesen …)

Qualtinger-Gesamtausgabe: Weil drei Viertel nicht ¾ sind

Fünf Bände, 1700 Seiten Text – recht respektabel für einen, der summa summarum als Unvollendeter gilt, als Künstler im Konjunktiv. Motto: Was hätte er alles, wäre er nicht . . . Zum Abschluss der Werkausgabe Helmut Qualtinger: Versuch einer Richtigstellung. (weiterlesen …)

„Das Riesenradl, das gibt’s nicht mehr“

Das Wiener Riesenrad ist kein Rad, sondern eine Brücke. Und es ist nicht rund, sondern hat 30 Ecken. 100 Jahre Riesenrad: von amerikanischem Erfindergeist, englischem Eisen und dem Wiener Zeigefinger, der stets verneint. Eine Umkreisung. (weiterlesen …)

Martin Schwab: Wischi, Waschi, Wunde, Bier


„Wenn das Burgtheater angegriffen wird, dann verteidige ich das mit Händen und Füßen, auch gegen die sogenannten Inländer.“ Martin Schwab über Claus Peymann, die „Entösterreicherung“ des Burgensembles, Fritz Muliar, die „Dreigroschenoper“ und die neuen Staubsauger der Staatsbühnen. Ein Gespräch. (weiterlesen …)

Anne Bennent: Wer ist schon dort, wo er ist?

„Mir ist völlig wurscht, ob die Staatstheater überleben. Wenn nicht, dann fangen wieder zwei Leute an, auf der Straße zu spielen – und andere schauen zu.“ Die Schauspielerin Anne Bennent über die Theaterkrise, Peter Handkes neues Stück, das Teekochen und andere wichtige Dinge in ihrem Leben. (weiterlesen …)

Otto Lechner: Wenn man am Radl dreht

„Einerseits wird betont, wie toll das ist, dass da einer, obwohl er nichts sieht, so musizieren kann – und im nächsten Atemzug sagt man: Aber ich weiß eh, dass Blinde mehr Gefühl haben.“ Der Musiker Otto Lechner über sein Blindsein, seine Ängste, Behindertenintegration in der Schule, Kafka, Hader und die „Kraut-und-Rüben-Geschichte“ in seinem Kopf. Ein Gespräch. (weiterlesen …)