Gerhard Bronner: Alles nix mehr?

Samstag, 2. Dezember 1995

„Heute können Sie schreiben, was Sie wollen – Sie können mich nicht mehr schädigen.“ Der Wiener Kabarettist Gerhard Bronner über den „G’schupften Ferdl“, die SPÖ, gewonnene wie verlorene Prozesse – und warum Österreich doch nicht untergeht. Ein Gespräch. (weiterlesen …)

Theaterpolizei: Abschalten kann man da nicht mehr

Samstag, 17. Juni 1995

Seit Kurzem beobachte ich an mir merkwürdige Veränderungen. Theater betrete ich nur mit Maßband in der Tasche. Und ab und zu schleiche ich auf eine Bühne, Schere und Feuerzeug gezückt. Die Wiener Theaterpolizei: eine Recherche und ihre Folgen. (weiterlesen …)

Asyl: Bis keiner mehr kommt

Samstag, 11. März 1995

November 1993: 398 Asylanträge ereilen österreichische Behörden. Was mit ihnen danach geschehen ist, analysiert eine Studie des UNO-Flüchtlingshochkommissariats, UNHCR. (weiterlesen …)

James T. Kirk: Der letzte Mann

Samstag, 25. Februar 1995

Willensstark, egomanisch, unwiderstehlich: Drei Jahrzehnte lang raste James T. Kirk, Kommandant des Raumschiffs Enterprise, als maskulines Urbild durch Zeit und Raum. Im neuen Star-Trek-Film ereilt ihn der Tod. Sind die Tage der Helden vorbei? Ein Nachruf in die Zukunft. (weiterlesen …)

Cornwall: Und der Teufel bleibt in England

Samstag, 4. Februar 1995

Dem vierten Lord St. Levan blicken täglich Touristenmassen ins Privatgärtlein. Die letzte Zinnmine schließt. Ein Kühlschrank wird gestohlen. Das Leben nimmt seinen Lauf. Cornwall – eine Fahrt mit dem Taxi. (weiterlesen …)

Josef Hader: Die Unschuld ist am mächtigsten allein

Samstag, 9. Oktober 1993

„Ich lebe auf der Bühne nicht die edelsten Triebe aus, aber es wäre schön in der Welt, wenn alle diese Triebe so auslebten wie ich“: Josef Hader über das Kabarett, sein neues Programm, Hitchcock, den Tod und die städtische Bücherei. (weiterlesen …)

Wiens Flaktürme: Brüten, ausschlüpfen, runterfallen

Samstag, 26. Juni 1993

Sechs Flaktürme, Stahlbeton-Kolosse, Tausende Tonnen schwer, stehen seit dem Zweiten Weltkrieg in Wien. Hinter den vermauerten Eingängen des Geschützturms im Augarten nähren sich Tauben von Tauben. (weiterlesen …)