Helmut Qualtinger: Alles – und das Gegenteil

Wollen wir wirklich wissen, wer und was Helmut Qualtinger war, werden wir ihn zuallererst gründlich entösterreichern müssen. Zum 75. Geburtstag: Anmerkungen zum Status quo hiesiger Qualtinger-Pflege. (weiterlesen …)

Lukas Resetarits: „Papa, hau des weg!“

„Wenn man den Schmäh nicht hat und versucht, so zu tun, als hätte man ihn, dann fliegt man auf die Goschn.“ Erich Lukas Resetarits übers Ministrieren und ‘s Fußballspielen, ‘s Austeilen und ‘s Einstecken, FPÖ und SPÖ – und warum er keine Lust mehr hat, das Unkraut aus dem Rasen zu zupfen. Ein Gespräch. (weiterlesen …)

Qualtinger-Gesamtausgabe: Weil drei Viertel nicht ¾ sind

Fünf Bände, 1700 Seiten Text – recht respektabel für einen, der summa summarum als Unvollendeter gilt, als Künstler im Konjunktiv. Motto: Was hätte er alles, wäre er nicht . . . Zum Abschluss der Werkausgabe Helmut Qualtinger: Versuch einer Richtigstellung. (weiterlesen …)

Otto Lechner: Wenn man am Radl dreht

„Einerseits wird betont, wie toll das ist, dass da einer, obwohl er nichts sieht, so musizieren kann – und im nächsten Atemzug sagt man: Aber ich weiß eh, dass Blinde mehr Gefühl haben.“ Der Musiker Otto Lechner über sein Blindsein, seine Ängste, Behindertenintegration in der Schule, Kafka, Hader und die „Kraut-und-Rüben-Geschichte“ in seinem Kopf. Ein Gespräch. (weiterlesen …)

Gerhard Bronner: Alles nix mehr?

„Heute können Sie schreiben, was Sie wollen – Sie können mich nicht mehr schädigen.“ Der Wiener Kabarettist Gerhard Bronner über den „G’schupften Ferdl“, die SPÖ, gewonnene wie verlorene Prozesse – und warum Österreich doch nicht untergeht. Ein Gespräch. (weiterlesen …)

Josef Hader: Die Unschuld ist am mächtigsten allein

„Ich lebe auf der Bühne nicht die edelsten Triebe aus, aber es wäre schön in der Welt, wenn alle diese Triebe so auslebten wie ich“: Josef Hader über das Kabarett, sein neues Programm, Hitchcock, den Tod und die städtische Bücherei. (weiterlesen …)