Karl May: Keine Spur von Winnetou

Karl May schreibt nicht, er schwadroniert auf Papier, ein Geschichtenerzähler, der sich der Schrift nur bedient, um seine sprudelnde Suada ans Publikum zu bringen. Wenn sich Fakten und Fiktion untrennbar verknäueln: Anmerkungen zum Karl-May-Jahr. (weiterlesen …)

Helmut Qualtinger: Alles – und das Gegenteil

Wollen wir wirklich wissen, wer und was Helmut Qualtinger war, werden wir ihn zuallererst gründlich entösterreichern müssen. Zum 75. Geburtstag: Anmerkungen zum Status quo hiesiger Qualtinger-Pflege. (weiterlesen …)

Wie bastle ich mir einen Bestseller? Eine Selbsterfahrung

Mehr als 80.000 Autoren tun es, sagt Sol Stein, und 98 Prozent davon „mit Erfolg“: sie wenden seine Software „WritePro Fiction“ an. Jetzt liegt das Programm auch in einer deutschen Version vor. Motto: Wie bastle ich mir einen Bestseller? Eine Selbsterfahrung. (weiterlesen …)

Karl May: Ja, ja, die Kunst, die Kunst, uff, uff!

Wer war Karl May? Wer mag Karl May? Wer braucht Karl May? Über Schmutz und Schund, progressive und konservative Retter des Abendlands und warum es völlig belanglos ist, wer weshalb Winnetou „Literatur“ nennt – oder eben nicht. (weiterlesen …)

Gerhard Rühm: Bitte nichts Neues!

„Ich war nie gegen die Tradition, ich war nur gegen Konventionen, die bis zum Gehtnichtmehr verbraucht sind.“ Gerhard Rühm, literarischer Bürgerschreck der Fünfzigerjahre, über Regietheater, Bauernstuben, die Wiener Philharmoniker und heimische Kulturpolitik. (weiterlesen …)

Qualtinger-Gesamtausgabe: Weil drei Viertel nicht ¾ sind

Fünf Bände, 1700 Seiten Text – recht respektabel für einen, der summa summarum als Unvollendeter gilt, als Künstler im Konjunktiv. Motto: Was hätte er alles, wäre er nicht . . . Zum Abschluss der Werkausgabe Helmut Qualtinger: Versuch einer Richtigstellung. (weiterlesen …)