Erwin Piplits: „Kein Wort wahr“

„Was soll man von diesem so tollen Europa halten, wenn da ein so absurder Begriff wie ,Kreativwirtschaft‘ auftauchen kann?“ Erwin Piplits über das Theater an sich, sein „Serapionstheater“ im Besonderen, über fahrlässige Krida, das heimische Barbarentum – und warum er nicht mehr 30 sein will. Ein Gespräch. (weiterlesen …)

Wolfgang Gasser: „Es nutzt ja nix“

„Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Da fällt Ihnen ja gar nix mehr ein, wenn Sie zufrieden sind. Wolfgang Gasser über seine 40 Burgtheater-Jahre, Bernhard, Peymann und Andy Warhols Suppendosen. (weiterlesen …)

Walther Reyer: „Lex mihi ars!“

„Manchmal habe ich mir überlegt: Was suchst du da eigentlich? Du Nicht-Philipp, du Nicht-Das und Nicht-Jenes? Das ist jetzt deine Aufgabe?“ Walther Reyer über die TV-Serie „Bergdoktor“, Glück und Ende seines Burgtheater-Lebens und die Kunst des Hosenbügelns. (weiterlesen …)

Kindesmissbrauch: Angst und Schatten

„Wir merken deutlich, wie erleichtert die Kinder sind, wenn jemand mit ihnen über diese Dinge spricht“, erzählt Christine Klimt. Klimt ist Sozialpädagogin, und „diese Dinge“ – das ist alles, was man Kindesmissbrauch nennt. Vom Schweigen und von einer Wiener Gruppe, die sich das Drüber-Reden zum Ziel gesetzt hat: eine Begegnung. (weiterlesen …)

Edinburgh: Zwölf Säulen sind kein Tempel

Wachablöse vor der Burg. Stramme Waden, hochfliegende Schottenröcke. Zwei Soldaten kommen, zwei gehen. „Das war’s“, sagt der Aufseher, der die Eintrittskarten der Burgbesucher kontrolliert. „Mehr können wir uns nicht leisten.“ Edinburgh vor der Volksabstimmung über ein schottisches Parlament: eine Reportage. (weiterlesen …)

„Mein erster Wiener Freund war ein Ägypter“

Regisseur aus Tel Aviv, derzeit Wien-Landstraße: Airan Berg. (weiterlesen …)

Martin Schwab: Wischi, Waschi, Wunde, Bier


„Wenn das Burgtheater angegriffen wird, dann verteidige ich das mit Händen und Füßen, auch gegen die sogenannten Inländer.“ Martin Schwab über Claus Peymann, die „Entösterreicherung“ des Burgensembles, Fritz Muliar, die „Dreigroschenoper“ und die neuen Staubsauger der Staatsbühnen. Ein Gespräch. (weiterlesen …)